Freiwillige Feuerwehr Tostedt

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Besondere Ausrüstung

 

Sprungpolster


Das Sprungpolster wird als Sprungrettungsgerät bei der Feuerwehr Tostedt eingesetzt und ist auf dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20/16) verlastet.

Mögliche Einsatzbereiche sind zur Menschenrettung aus einem brennenden Gebäude oder Sicherung absturzgefährdeter Personen in großer Höhe.

Dieses aufblasbare Rettungsgerät kommt immer dann zum Einsatz, wenn andere Rettungswege nicht zur Verfügung stehen oder der Einsatz einer Drehleiter nicht möglich ist.

Die maximale Rettungshöhe beim Sprungpolster beträgt 16 Meter.

Das Sprungpolster  besteht aus einem mit Druckluftgefüllten Schlauchgerüst, das von Spezialplanen umgeben ist, die so eine springende Person auffangen. Wenn ein fallende Person auf die Mitte des Sprungpolsters trifft, verformt sich das Gerüst und die im Sprungpolster enthaltene Luft entweicht durch die Öffnungen an den Seiten nach außen. Auf diese Weise wird die Bewegungsenergie des Körpers absorbiert.

Das Sprungpolster wird von zwei bis drei Einsatzkräften bedient und ist nach ca. 90 Sekunden Einsatzbereit.



Wärmebildkamera


Die Wärmebildkamera ist ein besonderes Einsatzmittel der Feuerwehr Tostedt. Sie zeigt thermische Unterschiede von Oberflächen an und erleichtert so den Einsatzkräften das Auffinden von vermissten Personen im dichten Brandrauch oder zur Lokalisierung des Brandherdes.

Die Wärmebildkamera zeigt die Wärmestrahlung an, die man mit dem menschlichen Auge nicht wahrnehmen kann. Durch Infrarot-Strahlung ist es möglich schon geringe Temperaturunterschiede sofort zu erkennen.

Bei einem Einsatz wird die Wärmebildkamera generell von dem Trupp mitgenommen, der als erstes unter Atemschutz zur Brandbekämpfung bzw. Personensuche in das Gebäude vorgeht.


Weitere Einsatzgebiete sind:

  • Personensuche im weitläufigem Gelände bei Dunkelheit (z.B. nach einem Verkehrsunfall)
  • Lagebeurteilung
  • Nachlöscharbeiten / Brandwache (Ablöschen von restlichen Glutnestern)
  • Gefahrstoffeinsätze
  • Trainingsüberwachung im Übungs- und Ausbildungsdienst der Atemschutzgeräteträger




Mobiler Rauchverschluss

Ein mobiler Rauchverschluss wird bei der Brandbekämpfung in einem Gebäude eingesetzt.

Er verhindert bzw. reduziert beim Öffnen der Eingangstür die Ausbreitung von Brandrauch, so können noch nicht betroffene Räume oder mögliche Fluchtwege abgeriegelt werden.

Der Rauchverschluss besteht aus einem nicht brennbaren Material und einem Metallgestell, was dann in einem Türrahmen eingesetzt und befestigt wird.





Tierhebegeschirr

Das Tierhebegeschirr ist für die Rettung von Großtieren aus Notlagen konzipiert und kann bis zu einer Masse von 1000kg belastet werden. Damit können Kühe oder Pferde zunächst fixiert und anschließend schonend angehoben werden.

Der Tierrettungssatz ist auf der Drehleiter (DLK 23/12) verlastet.


 

Rettungskettensäge

Die Rettungskettensäge ist eine speziell ausgerüstete Kettensäge, die im Rahmen einer technischen Hilfeleistung und bei der Brandbekämpfung eingesetzt werden kann.

Ihre Spezialkette verfügt über eine Aufpanzerung der Schneidezähne, so ist das Sägen von Alublechen, Metall, Kunststoffen oder Verbundglas möglich. Ein Tiefen­be­gren­zer ermöglicht die exakte Einstellung der Schnitt­tiefe.



 

Hydraulischer Rettungssatz

Der Hydraulische Rettungssatz besteht aus einer Schere und einem Spreizer, die in Verbindung mit einem Hydraulikaggregat arbeiten. Diese werden bei der Befreiung von Personen in verunfallten Fahrzeugen verwendet. Mit dem Rettungssatz lassen sich Bauteile der Karosserie durchtrennen oder deformierte Türen öffnen.




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Vielen Dank für ihr Interesse!


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